Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for März 2008

Billiger chemisch bearbeiteter Knorpelextrakt anstatt teures reines Heparin aus Schweindedarm hat die schweren allergischen Reaktionen mit 19 Todesfällen in den USA verursacht, teilte die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA mit.

Nach diesen Erkenntnissen muss von einer absichtlichen, kriminellen Arzneimittelfälschung ausgegangen werden.

Die amerikanische Firma Baxter glaubt, dass der billige, lebensgefährliche Knorpelextrakt schon in den Rohstoffen enthalten war, die der chinesische Zulieferer über Zwischenhändler einkauft.

Ob auch der deutsche Heparinskandal auf Arzneimittelfälschung zurückgeht, kann noch nicht beantwortet werden. Die deutsche Firma Rotexmedica hatte ebenfalls ihre Rohstoffe aus China, aber von einer anderen Firma als Baxter bezogen.

Deutsches Ärzteblatt: Heparin: FDA bestätigt Kontamination mit Chondroitinsulfat

Read Full Post »

hlw.jpgEine Studie aus den USA, die heute im renomierten amerikanischen Fachblatt Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht wurde, ergab deutlich bessere Ergebnisse bei der Wiederbelebung durch eine neue Methode: Eine Folge von 200 Herzdruckmassagen, die durch nichts unterbrochen werden, ein einzelner Defibrillationsschock, eine weitere Folge von 200 Kompressionen und erst dann eine Analyse des Pulses.

Wiederbelebung nur selten von Erfolg gekrönt

Jeder, der im Ersten Hilfe Kurs die Herz – Lungen – Wiederbelebung erlernt hat, kennt die Abfolge: Nach Feststellung des Kreislaufstillstandes (Patient ist bewußtlos, Patient atmet nicht) und Notruf erfolgt ein Wechsel von 30 Herzdruckmassagen und 2 Atemspenden.

Leider erreichen nur wenige Patienten mit Herzstillstand das Krankenhaus und noch weniger gehen von dort anschließend gesund nach Hause.

Das liegt sicherlich an der Schwere der Erkrankungen, die zu einem Herzstillstand geführt haben. Es liegt wahrscheinlich auch daran, dass die Defibrillation oft nicht möglich ist, weil geeignete Geräte (für Laien) fehlen.

200 Herzdruckmassagen in Folge

Es könnte aber auch z.T. an der verbesserungswürdigen Methode liegen. Eine neue Methode der Wiederbelebung testete Bentley J. Bobrow und sein Team an der Mayo Klinik in Scotsdale im US-Bundestaat Arizona.

Bobrow und seine Mitarbeiter nannten dieses neue Protokoll minimally interrupted cardiac resuscitation oder abgekürzt MICR (deutsch: „minimal unterbrochene cardiale Wiederbelebung“) . Die Wiederbelebung des Herzens wird nur minimal unterbrochen: Nach 200 Herzdruckmassagen durch eine einzige Defibrillation, dann folgen wiederum 200 Kompressionen und erst dann wird der Puls überprüft. Die Beatmung erfolgt rein passiv durch das Zusammendrücken des Brustkorbs bei der Herzmassage. Adrenalin wird als Medikament früh eingesetzt, die Intubation – das Einführen eines Plastikschlauchs in die Luftröhre zur Beatmung – erst sehr spät.

Dreimal mehr Überlebende nach „MICR“

Die Mitarbeiter der Mayo Klinik trainierten Rettungssanitäter der Feuerwehr in zwei Städten Arizonas in dem neuen Verfahren. Anschließend verglichen sie die Überlebensraten der Patienten mit Herzstillstand vor und nach der MICR-Unterweisung.

Die Studie wurde im Zeitraum vom 1. Januar 2005 bis zum 22. November 2007 durchgeführt. Durch Anwendung der neuen Methode stieg die Rate der Patienten mit Herzstillstand, die lebend aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten, von 1,8 auf 5,4 % – eine dreifache Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit ! (886 Herzstillstände waren in den beiden Städten im genannten Zeitraum aufgetreten, vor MICR verließen vier von 218 lebend das Krankenhaus, nach MICR 36 von 668.)

Die Untersucher erklären den Unterschied durch eine Verbesserung des Blutzuflusses zum Gehirn und zum Herzen: Die Herzmassage erzeugt nur eine sehr bescheidene Durchblutung dieser beiden Organe. Wird dieser Blutfluss noch durch die Beatmung, Intubationsversuche und allerlei Diagnostik unterbrochen, dann sinkt die Rate an Überlebenden, weil Hirn und Herz die lange Mangeldurchblutung nicht überleben.

Zur allgemeinen Anwendung (noch) nicht empfohlen

Zur allgemeinen Anwendung kann die MICR – Methode allerdings noch nicht empfohlen werden. Dazu reicht die Qualität der Studie nicht aus – das betonen auch die Verfasser selbst. Weitere Untersuchungen müssen folgen, um diese ersten Hinweise auf eine bessere Wiederbelebungsmethode zu erhärten.

Eines kann man aber auch schon für die herkömmliche Art der Herz-Lungen-Wiederbelebung folgern: Lange Pausen bei der Herzmassage mindern den Erfolg.

Quellen

Zusammenfassung der Studie: Minimally Interrupted Cardiac Resuscitation by Emergency Medical Services for Out-of-Hospital Cardiac Arrest (JAMA, engl.)

(Engl.) Bericht über die Studie von der Nachrichtenagentur Reuters: New cardiac resuscitation approach boosts survival

Read Full Post »

Antibiotika, weibliche Sexualhormone, Antidepressiva, Medikamente gegen Epilepsie und Schmerzmittel, alles dies findet sich in Spuren im US-amerikanischen Trinkwasser, meldete gestern die Nachrichtenagentur Associated Press (AP).

Ein je nach Substanz unterschiedlich großer Teil der vom Menschen eingenommen Medikamente verlässt den Körper unverändert über den Urin oder Stuhlgang. Die Kläranlagen sind nicht dafür eingerichtet, diese Stoffe aus dem Abwasser zu entfernen. So gelangen sie unverändert ins Oberflächenwasser und von dort wieder ins Trinkwasser.

Auch in Deutschland und anderen Ländern der Welt ist dieses Problem bekannt. Wie sich eine ständige Aufnahme geringer Mengen arzneilich wirksamer Chemikalien auf den menschlichen Organismus auswirkt, ist bislang weitgehend unerforscht. Die ständig sich verringernde Spermienzahl der Männer, die Zunahme von Hodenkrebs und Genitalfehlbildungen in den Industrieländern wurde schon auf die fortwährende Zufuhr weiblicher Sexualhormone im Trinkwasser zurückgeführt. Die Entwicklung von Antibiotikaresistenz könnte mit der ständigen unbemerkten Aufnahme von Antibiotika zusammenhängen.

Bisher wird weder in den USA noch in Deutschland das Trinkwasser systematisch auf Medikamentenspuren untersucht.

Yahoo News:AP probe finds drugs in drinking water

Kristin Kutschera und Sabine Höhlig, TU Freiberg: „Medikamente und Hormone im Trinkwasser“

Wasser.de:
Trinkwasser wird zum Medikamenten-Cocktail

WDR: Arzneimittel im Trinkwasser

Read Full Post »

Heparinpräparate der amerikanischen Firma Baxter haben vermutlich seit Ende letzten Jahres in den USA 19 Todesfälle und 800 zum Teil schwerwiegende allergische Reaktionen hervorgerufen. Jetzt muss auch die deutsche Firma Rotexmedica ihr Präparat Heparin-Rotexmedica auf Weisung der zuständigen Behörden vom Markt nehmen, weil allergische Schockreaktionen gehäuft aufgetreten sind. (Bisher sind rund 80 Fälle bekannt geworden, darunter zum Glück noch kein Todesfall.)

Keine Kontrolle der Herstellerfirma in China

Das amerikanische Heparin wurde von der chinesischen Firma Changzhou SPL hergestellt, die sich selbst als Weltmarktführer in der Herstellung von Heparin und Enzymen der Bauchspeicheldrüse sieht. Die Firma Changzou SPL wurde weder von chinesischen noch von amerikanischen Behörden kontrolliert. Die chinesische Seite verzichtete auf eine Überprüfung, weil die chinesische Niederlassung eine Lizenz ausschließlich für Chemieprodukte, aber nicht für Arzneimittel besitze. Die amerikanische Food and Drug Administration übersah die Kontrolle aufgrund einer Namensverwechslung.

Auch deutsches Heparin kommt meist aus China

Heparin wird aus Schweinedarm gewonnen. Der Grund für die ungewöhnliche Häufung allergischer Zwischenfälle ist noch unklar, aber es werden Verunreinigungen bei der Herstellung angeschuldigt.

Wahrscheinlich hat auch Rotexmedica sein Heparin aus China bezogen, meldete die Süddeutsche Zeitung am 7. März und berief sich dabei auf Mitteilungen des Bundesinstituts für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM). Die New York Times berichtet am 8. März, das deutsche verunreinigte Heparin stamme aus den beiden chinesischen Firmen Changzhou Quianhong Bio Pharma Company und der Yantai Dongcheng Biochemicals Company, also anderen Produkionsstätten als die von Baxter.

Rotexmedica ist eine Tochter der französischen Pharmafirma Panpharma und hat seinen Sitz in Trittau in Schleswig-Holstein.

China ist der weltgrösste Hersteller von Heparin, es liefert die blutverdünnende Substanz in 42 Länder, das meiste davon (13 Tonnen) nach Deutschland.

Niedermolekulares Heparin zur Vorbeugung von Thrombosen nicht betroffen

Betroffen von der Rückrufaktion in den USA und in Deutschland sind nur die sog. unfraktionierten Heparine, die bei z.B. der Dialyse und während Herzoperationen mit der Herz – Lungen – Maschine zur Blutverdünnung eingesetzt werden.

Die Heparinpräparate, die z.B. nach einer Operation oft vom Patienten selbst unter die Haut injiziert werden, gehören in der Regel zur Gruppe der niedermolekularen oder fraktionierten Heparine. Bisher sind bei dieser Gruppe von Medikamenten keine gehäuften Allergien berichtet worden. Das BfArM weist deshalb noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Patienten keinesfalls ihre Heparintherapie ohne Rücksprache mit dem Arzt absetzten sollten!

Grundproblem: Verlagerung der Medikamentenproduktion in Billiglohnländer

Der „Heparinskandal“ weißt auf ein grundsätzliches Problem hin: Die Pharmaindustrie in Deutschland, Europa und den USA verlegt zunehmend ihre Produktion in die sog. „Billiglohnländer“. Die Kontrolle der Produktionsstätten ist, wie sich beim Heparin exemplarisch zeigt, zur Zeit weder durch die Firmen noch durch staatliche Stellen effektiv durchführbar. Der Heparinskandal wird sich vermutlich bei anderen Medikamenten wiederholen.

Und er ist auch nicht der erste: So vergifteten sich in Panama 2006 mehr als 150 Menschen mit einem Erkältungssaft, der ein giftiges Frostschutzmittel enthielt, mehr als 100 starben. Das Mittel wurde in China hergestellt und gelangte über Barcelona in das mittelamerikanische Land.

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: BfArM informiert über Rückruf des Arzneimittels Heparin-Rotexmedica

Süddeutsche Zeitung: Heparin-Skandal erreicht Deutschland

The New York Times: Germans Seek China Tie to Blood Thinner Heparin

The New Xork Times: China Didn’t Check Drug Supplier, Files Show

washingtonpost.com: FDA Says It Approved The Wrong Drug Plant

Read Full Post »

In einer Studie an 72 Patienten an der Berliner Uniklinik „Charité“ zeigte sich, dass eine Impfung gegen den körpereigenen, blutdrucksteigernden Botenstoff Angiotensin II den Blutdruck deutlich zu senken vermag.

Angiotensin an Viruspartikel geheftet

Der Impfstoff wurde hergestellt, in dem ein Viruspartikel mit Angiotensin II – der stärksten blutdrucksteigernden Substanz im Körper des Menschen – verknüpft wurde. Der menschliche Organismus bildet Antikörper gegen Angiotensin II, wenn diese Verbindung als Impfstoff injiziert wird.

Aufbau der Studie in Berlin

Die Studie wurde im Auftrag der Schweizer Biotechnologiefirma Cytos durchgeführt und am 8. März 2008 in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift Lancet veröffentlicht.

Die 72 Patienten mit mildem bis mäßigem Bluthochdruck wurden in einer sogenannten Doppelblindstudie entweder mit dem Impfstoff oder einem Placebo, also einem wirkungslosen Scheinmedikament, dreimal geimpft. Der Impfstoff wurde in zwei verschieden hohen Dosierungen verabreicht.

Es zeigte sich, dass unter der höheren Dosis der Blutdruck um durchschnittlich 9 mmHg systolisch und 4 mm Hg diastolisch gesenkt werden konnte. Der Blutdruck um 8 Uhr morgens sank sogar um durchschnittlich 25/13 mmHg.

Nebenwirkungen

Vier Patienten aus der Impfstoffgruppe und einer aus der Placebogruppe brachen die Studie wegen Nebenwirkungen ab. Die Untersucher schließen einen Zusammenhang mit der Impfung aus.

Die „Hochdruckimpfung“ zeigte ansonsten die Nebenwirkungen, wie sie auch sonst bei Schutzimpfungen typisch sind: Rötungen und Schmerzen an der Impfstelle und ein leichtes Grippegefühl.

Zukunftsaussichten

Blutdruckmedikamente, die die Wirkung des Angiotensin II abschwächen, gehören zu den best verträglichsten und wirksamsten. Ihre Wirkung klingt im Laufe eines jeden Tages wieder ab. Die Nebenwirkungen der neuesten Generation dieser Medikamentengruppe liegt fast auf Placeboniveau.

Zukünftige Studien werden zeigen müssen, ob die Impfung Vorteile gegenüber der Tablette hat. Angiotensin II hat (auch) eine lebenserhaltende Funktion. „Was ist, wenn die Impfung zu stark wirkt und sich nicht mehr rückgängig machen läßt?“ – diese Sorge äußern die Herausgeber des Lancet in ihrem Kommentar zur Studie.

Zusammenfassung der Studie im Lancet (engl.)

Bericht über die Studie im Deutschen Ärzteblatt

Read Full Post »

rotelnausschlag.jpgRöteln (syn.: Rubella) sind eine meist harmlos verlaufende Infektionskrankheit durch den Rötelnvirus, die aber bei einer Infektion in der Schwangerschaft schwere Mißbildungen des Neugeborenen erzeugt.

Röteln treten weltweit meist im Kindesalter auf. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion ausschließlich von Mensch zu Mensch. Nach 14 bis 21 Tagen tritt ein feinfleckiger, rötlicher Hautausschlag (Exanthem) auf, der sich vom Gesicht aus über den ganzen Körper ausbreitet und nach einem bis drei Tagen wieder verschwunden ist. Die Körpertemperatur steigt häufig leicht an und die Lymphknoten können im Nacken anschwellen. Fast jede zweite Erkrankung an R. verläuft ohne Symptome.

Komplikationen treten selten auf, aber vor allem im höheren Lebensalter kommt es mitunter zu einer Entzündung des Gehirns (Enzephalitis), des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Perikarditis). Die Blutgerinnung kann durch einen Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten) gestört sein mit der Folge punkt- oder flächenförmiger Blutungen in die Haut.

Ansteckend sind R. schon eine Woche vor Ausbruch des Exanthems und bis zu einer Woche danach. Eine spezifische Behandlung gibt es nicht und ist auch nicht erforderlich.

Infektionen in der Schwangerschaft, vor allem in den ersten vier Monaten, führen in einem hohen Prozentsatz zur Fehlgeburt, zur Frühgeburt oder zur Rötelnembryopathie (Gregg Syndrom). Fehlbildungen des Herzens (offener Ductus arteriosus), Katarakt (Trübung der Augenlinse) und Taubheit sind die führenden Symptome dieser Erkrankung, die darüber hinaus noch zu vielen anderen Schädigungen, u. a. des Gehirns und der inneren Organe führen kann.

Die Rötelnembryopathie ist in Deutschland meldepflichtig, im Jahr 2002 wurde ein Fall gemeldet, das Robert Koch Institut (RKI) rechnet mit einer Dunkelziffer, die 10 mal höher liegt.

Die Rötelndiagnose aufgrund einer körperlichen Untersuchung ist sehr unsicher, da ähnliche Symptome bei vielen anderen Erkrankungen vorkommen. Eine sichere Diagnose der akuten Erkrankung erfolgt durch Nachweis von Antikörpern der IgM – (Imunglobulin M) Klasse im Blut. Die Abwehrlage wird in der Schwangerschaftsvorsorge routinemäßig durch Überprüfung der IgG (Imunglobulin G) – Antikörper überprüft.

Die WHO hat das Ziel verkündet, die R. bis zum Jahr 2010 in Europa durch konsequente Schuzimpfung auszurotten.

Die aktive Schutzimpfung gegen R. wird im Alter von 11 bis 15 Monaten empfohlen, eine Wiederholung frühestens 4 Wochen danach, aber spätestens vor der Einschulung. Die Immunisierung erfolgt in der Regel als kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln.

Hat eine Schwangere ohne schützende Antikörper Kontakt mit R., kann eine passive Immunisierung (die Injektion von Antikörpern), möglichst innerhalb von 48 Stunden, die Infektion unter Umständen verhindern.

Für R. besteht keine generelle Meldepflicht in Deutschland, nur der Nachweis von R. beim Neugeborenen muss ohne Namensnennung vom Laborarzt dem RKI angezeigt werden.

Robert Koch – Institut: Röteln, Merkblatt für Ärzte

Rötelnausschlag bei einem 14jährigen Mädchen auf dermis

Read Full Post »

Der Ausstieg der bayerischen Hausärzte aus dem Kassenarztsystem wurde um drei Monate aufgeschoben, aber noch nicht endgültig aufgehoben.

Wie der Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbands (BHÄV), Dr. Wolfgang Hoppenthaler, heute erklärte, haben nur in drei von sieben Regierungsbezirken mehr als 50 % der Hausärzte Bayerns ihre Bereitschaft zur Zurückgabe ihrer Kassenzulassung vor dem Notar erklärt.

Nach dem „Korbmodell“ soll der Zulassungsverzicht wirksam werden wenn mehr als 70 % der Hausärzte ihren Willen zum Systemausstieg verbindlich zugesagt haben.

Stichtag sollte der 31. März sein, der Ausstieg wäre dann zum 1. Juli in Kraft getreten. Nach der heute bekannt gewordenen Entscheidung des BHÄV wird die Frist zur Entscheidung bis zum 30. Juni verlängert, der Zulassungsverzicht würde dann zum 1. Oktober in Kraft treten.

Ärztliche Praxis: BHÄV verschiebt Ausstieg um drei Monate

Read Full Post »