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Archive for Juli 2009

Die Ringelröteln, auch Erythema infectiosum oder fünfte Krankheit sind eine recht harmlose Kinderkrankheit, die durch einen Virus, den erst 1974 entdeckten Parvovirus B19, hervorgerufen werden.

Ringel

Ringelröteln werden durch Tröpfcheninfektion übertragen: Also durch Husten, Niesen und Sprechen, aber auch über die Hände. Nach einer Inkubationszeit von vier bis 14 Tagen kommt es zunächst zu allgemeinen „Erkältungs“beschwerden: Schnupfen, leichtes Fieber, Kopf- und Halsschmerzen.

Nur jeder Fünfte mit Ausschlag

Bei den meisten ist danach die Krankheit schon wieder vorbei! Nur bei einer Minderzahl, rund jedem Fünften, kommt es nach Abklingen der „Erkältungsvorphase“ zu einem typischen Hautausschlag, der im Gesicht beginnt und aussieht, als sei der kleine Kranke zu lange in der Sonne gewesen oder habe an einem Wintertag lange draußen herumgetollt.

Im englischen Sprachraum hat sich der Ausdruck „slapped-cheek“ – Ausschlag durchgesetzt. „Slapped cheek“ heißt : „Geschlagene Wange“, kein sehr treffender Ausdruck, wie ich finde. Man findet kein Hämatom, keine ausgesparten Finger. Weiße Aussparungen des knallroten Ausschlages liegen stattdessen um den Mund, um die Nase und um die Augen herum.

Nach ein paar Tagen blassen die Wangen wieder ab, zunehmend kommt es zu einem Ausschlag an Armen und Beinen. Erst ganz zum Schluss zieht sich die Rötung auf die Oberarme und Oberschenkel zurück und sieht meist erst nach ein paar Tagen girlandenförmig („ringelförmig“) aus. Juckreiz ist selten und meistens nicht sehr ausgeprägt.

Der Hautausschlag verschwindet nach ein paar Tagen wieder ohne Folgen, manchmal bleibt er ein paar Wochen bestehen. Oft wird er durch Baden, Hitze, Sonne, körperliche Anstrengung oder Stress reaktiviert.

Gelenkschmerzen häufiger bei Erwachsenen und Mädchen

Manchmal, vor allem bei Mädchen und Erwachsenen, kommt es zu Gelenkproblemen. Vor allem bei Erwachsenen können die Gelenkbeschwerden und die Gelenkschwellungen die einzigen Symptome der Krankheit sein.

Gefahr in der Schwangerschaft, bei Immunschwäche und Blutkrankheiten

In aller Regel heilt die Krankheit ohne Folgen und Komplikationen aus. Probleme kann es bei Patienten geben, die unter einer Immunschwäche oder einer chronischen Bluterkrankung leiden, bei diesen Menschen kann die Krankheit zu schwerwiegenden Störungen der Blutbildung führen. Auch das Ungeborene ist gefährdet: Infektionen der Mutter vor allem zwischen der vierten und 20ten Schwangerschaftswoche können zu Fehl- und Totgeburt führen. In manchen Fällen kann der Fetus durch Bluttransfusionen im Mutterleib gerettet werden.

Nicht sehr ansteckend

Im Gegensatz zu anderen Kinderkrankheiten infizieren sich nur 20 bis 50 % der Kontaktpersonen eines Kranken. Aus diesem Grunde haben auch nur 60 % der 20jährigen schützende Antikörper gegen das Virus: Eine potentielle Gefahr vor allem für die Schwangeren, die viel Kontakt mit Kindern haben.

Eine Isolation der Erkrankten ist wenig sinnvoll: Die Diagnose wird erst gestellt, wenn der Ausschlag zu sehen ist, dann ist der Patient aber nicht mehr ansteckend!

Therapie nur ausnahmsweise

Eine besondere Therapie gibt es nicht und ist angesichts des harmlosen Verlaufs auch nicht notwendig.Manchmal sind lindernde Medikamente gegen Juckreiz, gegen Fieber und Gelenk- oder Kopfschmerzen sinnvoll.

Quellen

Ringelröteln auf der Webseite von Dr. med. Jürg Beriger, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Lostorf

emedicine: Erythema Infectiosum (Fifth Disease)

Robert Koch-Insitut, Epidemiologisches Builletin 46/99: Parvovirus B19-Infektionen (als pdf-Datei herunterzuladen)

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„Nocebo“ ist lateinisch und bedeutet: „Ich werde Dir schaden!“. Ein Nocebo wirkt ähnlich wie der Placebo -Effekt, nur mit anderem, negativen Vorzeichen.

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Ein Nocebo-Effekt tritt bei vielen Medikamenten, Behandlungen und vor allem nach ärztlichen Gesprächen auf, oft ohne dass die Beteiligten – Arzt und Patient – sich dessen bewusst werden.

Der Nocebo-Effekt ist schlecht erforscht. Dies hat im wesentlichen zwei Gründe: Zum einen erscheint es vielen Ärzten nicht plausibel, dass Erwartungshaltungen, also seelische Phänomene, körperliche Auswirkungen bis hin zum Tod haben sollen. Zum anderen werden an klinische Studien heute (zum Glück) hohe ethische Anforderungen gestellt – die vorsätzliche Schädigung von Versuchspersonen erscheint nicht akzeptabel.

Es gibt aber eine Reihe von klinischen Versuchen, die teilweise schon lange zurückliegen, die den Nocebo-Effekt eindrücklich belegen.

34 Collegestudenten wurde erzählt, dass elektrische Ströme Kopfschmerzen erzeugen können. Anschließend wurden Elektroden an ihrem Kopf angebracht und angeblich Kopfschmerz erzeugender Strom durch ihr Gehirn geleitet. Zwei Drittel der Studenten klagten anschließend tatsächlich über Kopfweh, obwohl in Wirklichkeit gar kein Strom geflossen war.

In der Framingham Herzstudie, eine der umfassendsten und längsten Studie über die Risikofaktoren von Herzinfarkt und Schlaganfall, zeigte sich, dass der Herztod auch von der persönlichen Erwartung abhängt. Frauen, die von sich selber glaubten, anfällig für Herzerkrankungen zu sein, starben vier mal häufiger an Herzerkrankungen als andere, vergleichbare Teilnehmerinnen, die diesen Glauben nicht teilten. Eine viermal höhere Sterblichkeit an Herzleiden und dieses nur wegen des persönlichen Glaubens!

Noch ein drittes Beispiel: Asthmapatienten inhalierten eine Kochsalzlösung. Ihnen wurde erzählt, es handele sich dabei um eine Mischung aus Allergenen und chemischen Substanzen, die einen schädlichen Effekt auf die Bronchien ausüben. Tatsächlich entwickelte jeder zweite Patient Luftnot. Sofort setzte die Behandlung mit einer vermeintlich die Bronchien erweiternden Lösung ein, die auch bei den meisten sofortige Besserung erbrachte. Bei der hilfreichen Inhalation handelte es sich jedoch um die gleiche Kochsalzlösung, die vorher so massive Beschwerden verursachte!

Der Beipackzettel als Nocebo

Meine Patientin nimmt seit vielen Jahren zeitweilig Hustentropfen mit dem Wirkstoff Noscapin ein. Noscapin wirkt ähnlich wie Codein, es dämpft den Hustenreiz, soll aber nicht die Atmung dämpfen und erweitert die Bronchien. Meine Patientin vertrug dieses Mittel immer gut bis zu dem Tag, an dem die Hustentropfen einen neuen Beipackzettel verpasst bekamen.

Ich konnte es kaum glauben, aber die Patientin belehrte mich eines besseren. Bis vor einigen Wochen noch führte der Beipackzettel keine Nebenwirkungen auf, jetzt stand da klar und deutlich: Die Hustentropfen können krampfartige Oberbauchbeschwerden auslösen. Und unter genau diesen Oberbauchbeschwerden litt jetzt meine Patientin. Ich solle ihr doch bitte wieder die alten Tropfen aufschreiben!

Den Gefallen konnte ich ihr aber beim besten Willen nicht tun. Die Firma hatte gewechselt, vermutlich war die alte Firma aufgekauft worden, und die altbewährten, gut verträglichen Hustentropfen hatten jetzt eine frische Verpackung und einen außerordentlich schädlichen Beipackzettel erhalten.

Alle meine Versicherungen, dass die vermeintlich andersartigen Tropfen identisch mit dem alten Medikament sind, ja sogar vermutlich von den gleichen Menschen in der gleichen Fabrik hergestellt wurden, konnten meine Patientin nicht umstimmen. Diese neuen Tropfen machen Bauchschmerzen und die alten nicht, ich könne es ja selber nachlesen!

Vorfälle dieser Art sind nicht selten in einer durchschnittlichen Allgemeinarztpraxis. Beipackzettel führen Nebenwirkungen auf, ohne dass irgend wie bewiesen oder auch nur anzunehmen ist, dass das Medikament die Ursache ist.

Es reicht, wenn diese „Nebenwirkung“ bei der klinischen Erprobung von einer gewissen Zahl von Versuchspersonen gemeldet wurde.

Vor mehr als zwanzig Jahren wurde in dem USA eine Studie zu Aspirin durchgeführt. An drei Herzzentren wollte man die Schutzwirkung des Aspirins vor einem Herzinfarkt erforschen. Ein Ergebnis dieser Studie war sehr verblüffend: In einem Zentrum äußerten die Teilnehmer der Studie drei mal so viel Magenbeschwerden nach Aspirin als in den anderen beiden Krankenhäusern. Das Rätsel war schnell aufgeklärt: In dem Krankenhaus, in dem Aspirin so ungewöhnlich schlecht vertragen wurde, waren die Probanden zuvor über mögliche Nebenwirkungen am Magen informiert worden, in den beiden anderen hatte man dies unterlassen.

Wenn Worte töten

Bernhard Lown ist ein berühmter amerikanischer Kardiologe, als Erfinder der elektrischen Defibrillation hat er sicherlich Tausenden von Menschen das Leben gerettet. Lown erzählt in seinem Buch: Die verlorene Kunst des Heilens von einer denkwürdigen Begebenheit aus seiner Zeit als Krankenhausarzt.

Der Chefarzt hatte auf der Visite nach der Untersuchung der Patientin beiläufig die Bemerkung fallen lassen: „Klarer Fall von TS“. Er meinte damit: „Trikuspidalstenose“, eine Veränderung an einer Herzklappe, die keineswegs unmittelbar und zwingend zum Tode führt. Die Patientin legte „TS“ aber als Kürzel für „Terminale Situation“ aus und war überzeugt davon, dass sie bald sterben müsse. Lown konnte sie von ihrem Irrglauben nicht abbringen. Der Chef, den Lown schließlich hinzu gebeten hatte, kam zu spät, um die Patientin von ihrem Irrtum abzubringen. Plötzlich und unerwartet war sie an einem Herzversagen gestorben.

„Ein Arzt, der schwarzen Trauerflor aushängt, ist entweder ein Handelsvertreter oder ein Scharlatan, der niemals seinen infantilen Wunsch überwunden hat, den lieben Gott zu spielen“, so charakterisiert Lown diejenigen unter seinen Kollegen, die alle Krankheiten dramatisieren müssen, um sich selbst zu überhöhen.

Natürlich kann ein Arzt nicht alles schön reden, er muss stets bei der Wahrheit bleiben. Nur: Vorsätzliche oder unbedachte Äußerungen des Arztes, die eine Krankheit unnötig dramatisieren, wirken als mächtiges Nocebo, im schlimmsten Fall sind sie unmittelbar tödlich, wie das Beispiel der Patientin mit dem Herzklappenfehler deutlich zeigt.

Quellen

„The Nocebo Effect: Placebo’s Evil Twin“, The Washington Post, 30.4.2002

Family Practice & Pediatrics of Celebration: “ Nocebo Effect‘ May Explain Some Drug Side Effects“

JAMA: „Nonspecific Medication Side Effects and the Nocebo Phenomenon“ (2002;287:622-627. )

Süddeutsche Zeitung; „Der Schaden ist enorm“

The Straight Dope: „Is there an „anti-placebo“ effect?“

B. Lown: „DIe verlorene Kunst des Heilens“, Kapitel: „Worte die vernichtend sein können“

skepdic.com: „Nocebo“

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Protonenpumpenhemmer sind Medikamente, die die Säureproduktion des Magens hemmen. Sie werden recht häufig eingesetzt und seit ihrer Einführung in den späten 1980er Jahren nimmt ihr Anteil am Medikamentenumsatz ständig zu.

Magengeschwür Bild: Magengeschwür
Das hat auch einen Grund: Sie helfen wesentlich effektiver als all ihre Vorläufer gegen säurebedingte Beschwerden des Magens und der Speiseröhre. Operationen wegen eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs sind selten geworden seit dem es diese neuen effektiven Medikamente gibt. Weil sie relativ wenig Nebenwirkungen zeigen, werden sie oft sogar vorbeugend verordnet, z.B. zusammen mit Mitteln gegen Rheuma, damit diese dem Magen nicht schaden.

Ein möglicher weiterer Grund dafür, warum Protonenpumpenhemmer so oft verschrieben werden, wurde jetzt in Dänemark entdeckt.

Eine Forschergruppe an der Universitätsklinik Kopenhagen führte einen Doppelblindversuch mit 120 gesunden Probanden durch. Eine Hälfte der Versuchspersonen erhielt ein Placebo für 12 Wochen, die andere über acht Wochen den Protonenpumpenhemmer Esomeprazol. Im Anschluss daran erhielten beide Gruppen wiederum ein Placebo. Die Versuchsteilnehmer wurden anhand eines standardisierten Fragebogens nach Beschwerden von Seiten des Magen-Darmtrakts gefragt.

Das Erstaunliche: Über 40 % der Protonenpumpenhemmer-Gruppe klagte nach Absetzen des Medikaments über Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen oder saures Aufstoßen, in der Kontrollgruppe nur 15 %.

Offensichtlich hatte die Gabe des säurehemmenden Mittels bei einer Gruppe beschwerdefreier Probanden Oberbauchbeschwerden verursacht, und zwar traten diese Beschwerden erst nach dem Absetzen des Säureblockers auf.

Diese interessante Studie gibt zu denken: Steigt die Verordnung von Präparaten aus dieser Gruppe vielleicht nur deswegen an, weil das Absetzen so schwierig und mit einer gewissen Rate an Entzugssymptomen verbunden ist?

Die Studie, die in der Juli-Ausgabe der US-amerikanischen Zeitschrift Gastroenterology veröffentlicht wurde, trägt den Titel: Evidence That Proton-Pump Inhibitor Therapy Induces the Symptoms it Is Used to Treat, übersetzt: „Anhaltspunkt dafür, dass Protonenpumpenhemmer die Symptome hervorruft, gegen die er eingesetzt wird.“ Die Studie ist über den Link unten im Volltext auf Englisch kostenlos abrufbar, eine kurze Zusammenfassung findet sich auch im Deutschen Ärzteblatt.

Quellen

Gastroenterology: „Evidence That Proton-Pump Inhibitor Therapy Induces the Symptoms it Is Used to Treat“

Deutsches Ärzteblatt: Protonenpumpenhemmer könnten süchtig machen

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dickÜbergewichtige Menschen, also solche mit einem BMI zwischen 25 und 29,9 kg/m², leben länger als normalgewichtige Menschen (BMI zwischen 18,5 und 24,9). Dies ergab eine große kanadische Studie in diesen Tagen.

Untersucher der Studie befragten 11.000 Kanadier im Rahmen einer großen nationalen Gesundheitsstudie. Den erwachsenen Probanden, alle älter als 25 Jahre, wurden neben anderen auch Fragen zu Körpergröße und Gewicht gestellt. Die Sterbedaten wurden dem offiziellen kanadischen Sterberegister bis zum Jahr 2006 entnommen.

Untergewicht und extreme Adipositas verkürzen das Leben

Die Forscher fanden das größte Sterberisiko bei den Untergewichtigen (BMI unter 18,5) und bei den extrem Adipösen mit einem BMI über 35 kg/m² (= Adipositas Grad II). Die Adipösen mit einem BMI zwischen 30 und 35 (= Adipositas Grad I) lebten dagegen genau so lange wie die Normalgewichtigen.

In Zahlen fiel der Vergleich zu der Gruppe der Normalgewichtigen folgendermaßen aus: Die Untergewichtigen hatten ein um 70 % erhöhtes Sterberisiko, bei den extrem Adipösen war dieses Risiko um 36 % erhöht, die Übergewichtigen (BMI zwischen 25 und 29,9) konnten sich über ein um 17 % verringertes Risiko freuen.

Ein ähnliches Ergebnis hatte eine Studie aus den USA ergeben, die bereits 2005 in der amerikanischen Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht wurde. (Hier gibt es diese Studie als PDF-Datei in Englisch.)

Kein Freibrief für Völlerei

Diese neuen Erkenntnisse sind aber für Normalgewichtige kein Anlass, ein paar Pfund zuzulegen, um länger leben zu können. Die Statistik hat ihre Tücken: In beiden Untersuchungen wurde nur nach Größe, Gewicht und Sterbedatum gefragt. Das besagt nichts über die Krankheiten, die die Übergewichtigen im Vergleich zu Normalgewichtigen plagen. Diabetes, Bluthochdruck, Krebs und Arthrose – alles dies sind Krankheiten, die durch Übergewicht gefördert werden. Ein ehemals Adipöser oder Übergewichtiger nimmt ab, wenn er an Krebs oder Diabetes erkrankt; bevor er (vorzeitig) stirbt, ist er zunächst in der Gruppe der Normalgewichtigen, kurz vor seinem Tod häufig sogar in der Gruppe der Untergewichtigen zu finden.

Möglicherweise spielt auch die bessere medizinische Versorgung eine Rolle: Diabetes und Bluthochdruck können heute effektiv behandelt werden, sicher verlängert dies das Leben der Patienten mit ein paar Pfunden zuviel.

Oder stimmt doch die Vermutung, dass Übergewichtige im Falle einer ernsthaften Erkrankung ein paar Pfunde „zusetzten“ können, leben Moppelchen dadurch länger?

Fragen über Fragen, die neue Studien geradezu herausfordern. Insbesondere sollte der Zusammenhang zwischen Übergewicht und den Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Co. besser herausgearbeitet werden.

Quellen

obesity – a research journal: „BMI and Mortality: Results From a National Longitudinal Study of Canadian Adults“, Obesity (2009) doi:10.1038/oby.2009.191

Kaiser Permanente: „June 23, 2009: Underweight and Extremely Obese Die Earlier than People of Normal Weight, Study Finds“

National Population Health Survey (NPHS)

Deutsches Ärzteblatt, Studie: Übergewicht verlängert das Leben

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