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Posts Tagged ‘Grippeschutzimpfung’

Die Grippezeit naht, Impfungen gegen die Virusgrippe haben bei uns in der Praxis jetzt Hochkonjunktur. Fast bei keiner anderen medizinischen Maßnahme gibt es so viele Missverständnisse wie bei der Grippeimpfung.

Grippeimpfung bei der Navy


„Nach der Impfung habe ich gerade erst richtig die Grippe bekommen!“

Diesen Satz höre ich oft von Patienten, die sich früher regelmäßig gegen Grippe impfen ließen, jetzt aber die Impfung kategorisch ablehnen. Dabei haben meine Patienten völlig recht. Sie waren sterbenskrank nach der Impfung, doch hatte dies oft gar nichts mit der Grippeimpfung zu tun. Viele lassen sich erst dann impfen, wenn die Grippewelle schon so richtig im Gange ist; wenn die Zeitungen und das Fernsehen täglich darüber berichten, wie die Grippe das Arbeitsleben lahm legt, die Krankenhäuser überfüllt und die Sterbefälle ansteigen. Das passiert jedes Jahr zu einem etwas unterschiedlichen Zeitpunkt und die Grippewelle ist auch mal stärker und mal schwächer. Im letzten Winter verlief sie sehr bescheiden etwa von Ende Dezember bis Anfang März. Die Grippeimpfung braucht aber zwei Wochen, bis sie wirkt. Wer sich impfen lässt, wenn alles um ihn herum schon schnauft und schnieft, der hat den (Influenza-)Virus möglicherweise schon in sich, wenn er die Grippespritze bekommt. Erkrankt wäre er an Grippe so oder so, die Impfung hat nichts damit zu tun.

200 verschiedene Viren verursachen „grippale Infekte“

Es kann natürlich auch sein, dass unser Impfskeptiker sich einen ganz anderen Virus eingefangen hat als den Influenzavirus. Die Grippeimpfung schützt aber nur vor der „echten“ Grippe, ausgelöst durch Influenzaviren. Auch die anderen Erkältungen können ganz schön heftig verlaufen. Die Grippeimpfung schützt nicht davor.

Schutz bei weitem nicht zu 100%

Aber auch vor der echten Grippe schützt die Impfung nicht zu hundert Prozent. Das hat mehrere Gründe. Zum einen kann der Virusmix falsch sein und gegen andere Grippeviren gerichtet sein, als tatsächlich zu uns kommen. Grippeimpfstoffe werden aufgrund der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO hergestellt. Die WHO nimmt an, dass die Grippeviren, die im letzten Sommer auf der Südhalbkugel die Menschen heimgesucht haben, uns im kommenden Winter im Norden quälen werden.

Das hat was für sich, muss aber nicht sein. Grippeviren sind erfinderisch und ändern sich dauernd. Wann genau sie sich mal wieder verwandeln, weiß niemand. Im Moment lautet die Empfehlung der WHO, denselben Impfstoff zu verwenden, wie er im letzten Jahr zur Anwendung kam. Trifft die WHO-Empfehlung ins Schwarze, schützt die Impfung diesmal gut, kommt ein anderer Virus, ist die Wirkung schwach.

Aber auch bei einem total gut passenden Virusmix ist der Schutz gegen eine Grippeerkrankung alles andere als vollständig. Die Daten aus den vorhandenen Studien sind aber sehr unterschiedlich: Es gibt Studien, die zeigen nur 25 % Schutz, andere bis zu 90 %. Große Studien zur Grippeimpfung sind schwer durchzuführen. Würden Sie gerne als Proband an einer Studie teilnehmen, bei der Sie nicht wissen, ob Sie eine Grippeimpfung oder nur ein Placebo gespritzt bekommen?

Schutz abhängig vom Alter

Je älter der Mensch, desto schwächer reagiert er auf Impfungen. So nimmt die Reaktion genau in den Altersgruppen ab, in der der Schutz am wichtigsten wäre: bei den über 60 jährigen. Gerade alte Menschen sind besonders von Grippekomplikationen betroffen, reagieren aber mit zunehmendem Alter zunehmend schwächer auf die Impfung. Einen Vorteil können aber die älteren Menschen trotzdem verbuchen: Gegen Viren, die schon vor vielen Jahren zirkulierten, sind sie immer noch immun. Das zeigte sich bei der Schweinegrippe – hier wurden die Alten selten krank. Übrigens: Die Impfung der Kontaktpersonen alter Mensch ist oft sehr viel ergiebiger ist als die der Alten selbst. Würde man die Enkel, die Altenpfleger und die behandelnden Ärzte impfen, könnte man eine deutliche Verbesserung des Impfschutzes erreichen.

Wer sollte sich impfen lassen?

Geimpft werden sollten:

* Alle Menschen, die älter sind als 60 Jahre

* Alle Menschen, die eine chronische Erkrankung wie z.B. Diabetes, eine Herz- oder Lungenerkrankung haben

* Alle Menschen, die in Berufen mit reichlich Publikumsverkehr arbeiten

* Alle Menschen, die andere Hochrisikogruppen anstecken könnten, z.B. Altenpfleger, Krankenschwester und Pfleger, Ärzte

* Alle Menschen, die in Heimen leben

* Ale Menschen mit Abwehrschwäche, z.B. durch AIDS, Organtransplantation etc.

* Alle Schwangere im zweiten und dritten Drittel der Schwangerschaft

* Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, die sich durch Grippe verschlechtern

Und die Nebenwirkungen?

Ja, die gibt es, wie bei allen medizinischen Maßnahmen, die wirklich etwas wirken. Die Grippeimpfung ist allerdings gut verträglich.

Im wesentlichen gibt es vier Gruppen von Nebenwirkungen.

* Zur ersten Gruppe von Nebenwirkungen, die bei zwischen eins und vier Prozent der Geimpften auftritt, zählen Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen – eine abgeschwächte Grippe also.

* Über Schmerzen an der Injektionsstelle klagen 0,8 % der Geimpften.

* Allergische Reaktionen sind sehr selten und betreffen vor allem Menschen, die an einer Allergie gegen Hühnereiweiß leiden.

* Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine schwerwiegende Erkrankung des Nervensystems. Es tritt ohne Grippeimpfung ca. in 20 Fällen auf 1 Million Einwohnern auf. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt, auch Viruskrankheiten werden als Auslöser diskutiert. Die Grippeimpfung erhöht das Risiko um 1,6 Fälle/ Million Geimpfter.

Nebenwirkungen sind demnach kein Grund, die Grippeimpfung zu versäumen.

Impfung gesunder Erwachsener bringt keinen Vorteil

Leider zeigt sich in einer Vielzahl von Studien, dass die Impfung gesunder Erwachsener keinen gesundheitlichen Vorteil bringt. Noch nicht einmal die Zahl der „gelben Scheine“ wegen grippaler Infekte wird dadurch verringert.

Schlussfolgerung

Der Effekt der Grippeimpfung ist schwer abzuschätzen.Der Nutzen ist am größten bei alten, kranken und abwehrgeschwächten Menschen, bei Gesunden geht er gegen Null. Schwestern, Pfleger und Ärzte schützen weniger sich selbst als ihre Klienten. Die geringe Zahl von Nebenwirkungen bedeutet für mich: Im Zweifelsfall impfen!

Quellen

Impfempfehlungen des Robert Koch.Instituts

Epidemiologisches Bulletin vom 1.8.11

RKI: Informationen über aktuelle Grippeimpfstoffe

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur Grippeimpfung

Verlauf der Grippe in der Saison 2010/2011 auf den Seiten des RKI

Vaccines for preventing influenza in the elderly – Eine Übersichtsarbeit in der Cochrane Library

Influenza vaccination for healthcare workers who work with the elderly – Cochrane Review

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Grippeimpfung

Europaweit sind heute morgen, am 30. August 2009 um 10:30 rund 45.000 Menschen an Schweinegrippe erkrankt, davon in Deutschland rund 15.000. Todesfälle wurden in Deutschland bisher nicht gemeldet, in ganz Europa sollen rund 100 Menschen an der neuen Grippe gestorben sein.

Das ist nicht viel, vergleicht man dies mit der Sterblichkeit der „normalen“ Grippe. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr vermutlich mehrere tausend Menschen an der jährlich wiederkehrenden winterlichen Influenza.

Schweinegrippe hat andere Risikogruppen

Die Schweinegrippe zeigt sich (bisher) nicht nur harmloser als die bekannte Grippe, sie betrifft auch einen völlig anderen Personenkreis. Größtenteils erkranken Menschen unter 50, besonders viele Patienten sind jünger als 25 Jahre. Die meisten Todesfälle weltweit an Schweinegrippe stammt aus der Altersgruppe der 30 bis 50 Jährigen, während sonst die Alten und ganz Alten am schlimmsten betroffen sind.

Besonders gefährdet sind Schwangere, Menschen mit Übergewicht und chronischen Erkrankungen wie z.B. Asthma, chronischer Bronchitis, Diabetes oder Krankheiten, die mit einer Immunschwäche einhergehen.

Keine wirksame Behandlung

Eine wirklich wirksame Behandlung gibt es (noch) nicht: Tamiflu® und Relenza® helfen zwar, aber sie versprechen eher mäßige Linderung als rasche Heilung. Mit Tamiflu® ist die Grippe einen Tag schneller vorbei, aber wie alle anderen Grippeviren entwickelt auch der neue H1N1 – Erreger schnell Widerstandskraft (Resistenz) gegen das Medikament.

Schweinegrippe bisher harmlos

Bleibt nur noch die Schutzimpfung. Schutzimpfungen haben Nebenwirkungen, so wie jedes andere Medikament auch. Schutzimpfungen werden gesunden Menschen verabreicht. Deswegen müssen Nutzen und Risiko besonders sorgfältig abgewogen werden.

Die Schweinegrippe scheint nicht besonders gefährlich zu sein. „Das wird sich (möglicherweise) ändern“, sagen Epidemiologen, das sind Wissenschaftler, die sich mit Seuchen aller Art beschäftigen. „Das war schon 1918 so und auch 1957“, begründen sie ihre Prophezeiung. „Erst kam eine harmlos verlaufende Welle eines neuen Virus, später wurde er dann viel gefährlicher und kostete Tausenden das Leben!“

„Nun gut“, wenden Kritiker ein, „das war 1918 so und schon viel weniger 1957 – keinesfalls kann daraus mit Sicherheit der Schluss gezogen werden, dass der neue Virus sich tatsächlich zu einem viel schlimmeren Virus als andere Grippeviren entwickeln wird.“

Der neue Impfstoff gegen die Schweinegrippe wird voraussichtlich Mitte Oktober zur Verfügung stehen. Wenn alles so läuft wie geplant, dann soll es in diesem Jahr drei Grippeimpfungen für Risikopatienten geben: Eine gegen die saisonale Grippe so wie jedes Jahr und zwei gegen die neue Grippe.

Stell Dir vor: Es wird geimpft und keiner geht hin …

Anfangs gab es viele Diskussionen darüber, ob auch ja genug Impfstoff für alle zur Verfügung stehe. Jetzt fragen sich kritische Beobachter zunehmend, ob denn überhaupt genug Menschen da sind, die den Impfstoff auch haben wollen.

Sind die Hilfsstoffe ausreichend getestet?

Grippeimpfstoffe werden jedes Jahr in großer Anzahl und dies schon seit langer Zeit angewendet, die Nebenwirkungen sind außerordentlich gering. Der neue Impfstoff unterscheidet sich aber in mancher Hinsicht von dem herkömmlichen. In der kurzen Zeit können man nicht so viel Virussubstanz herstellen, wie für die massenhafte Impfung erforderlich ist, sagen die Hersteller. Aus diesem Grund muss der Impfstoff mit Hilfsstoffen, sogenannten „Adjuvantien“ angereichert werden. Die Adjuvantien helfen dem Immunsystem des Menschen, auch bei einer niedrig dosierten Impfstoffmenge ausreichend Antikörper zu bilden.

Allerdings: Gerade die Adjuvantien standen bisher immer wieder in Verdacht, für die Nebenwirkungen der Impfungen verantwortlich zu sein.

Die Vorbehalte werden immer größer: Vor ein paar Tagen fragte das besonders pharmakritische Arzneitelegramm seine Abonnenten, meist Ärzte und Apotheker, in einem „Blitz-Arznei-Telegramm“, warum denn wohl in den USA auf Adjuvantien verzichtet werden könne, während die Arzneimittelbehörden in Deutschland und Europa dies für unbedingt nötig halten.

Das verwendete Gemisch von Adjuvantien sei nicht ausreichend getestet, sagt das Arzneitelegramm. Vor allem bei Schwangeren, für die die Schweinegrippeimpfung besonders empfohlen wird, liegen wenig Erfahrungen vor.

Alles Quatsch, sagt das Paul Ehrlich Institut, das ist die Behörde, die in Deutschland die Zulassung für Impfstoffe erteilt. Jedes einzelne Adjuvans sei schon lange bekannt und seine Unschädlichkeit in klinischen Studien ausreichend nachgewiesen.

Konservierungsmittel mit Quecksilber

Der Grippeimpfstoff soll nicht in einzelnen Ampullen oder Fertigspritzen ausgeliefert werden. Der Arzt soll aus einem größeren Fläschchen den Impfstoff für viele Patienten nacheinander entnehmen.

Aus diesem und anderen Gründen (Haltbarkeit, leichterer Transport) ist dem Schweinegrippeimpfstoff das Konservierungsmittel Thiomersal zugesetzt. Thiomersal ist eine Quecksilberverbindung, bis zu 4 % aller Menschen in Deutschland reagieren allergisch.

So oder so: Die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung, sich gegen Schweinegrippe zu impfen, geht zurück. Nur 13 Prozent der Bevölkerung will sich zur Zeit gegen Schweinegrippe impfen lassen, ergab eine Spiegel-Umfrage. Und auch beim medizinischen Personal ist die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, auch nicht gerade sensationell, und das weltweit, meldet das Deutsche Ärzteblatt.

Immerhin: Die gute Konservierung des Impfstoffs hat einen Vorteil – Der Impfstoff kann noch in der nächsten Saison 2010/2011 verwendet werden, wie der Vizepräsident des Robert Koch-Instituts, Reinhard Burger, in diesen Tagen feststellte.

Aber damit es soweit nicht kommen muss, wird das Institut zusammen mit dem Gesundheitsministerium in den nächsten Tagen eine Werbekampagne starten, um vor allem die besonders gefährdeten jungen Menschen zur Impfung zu bewegen.

Quellen

Paul-Ehrlich-Institut zum Thema Schweinegrippeimpfung

Robert Koch-Institut zum selben Thema

Deutsches Ärzteblatt: „Scheu vor Schweinegrippe-Impfung

Arzneitelegramm: Blitz-a-t für Abonnenten vom 25.8.2009: „Schweinegrippe – Alles im Griff?“

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Der neue Grippeimpfstoff für die Saison 2008/2009 ist gerade in den Praxen eingetroffen, da geht auch die alljährliche wissenschaftliche Auseinandersetzung um die Wirksamkeit der Grippeimpfung wieder los.

Sterblichkeit 50 % weniger durch Impfung?

In Deutschland wird die Grippeschutzimpfung nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) allen Patienten über 60 Jahre ans Herz gelegt.

Auch alle, die an einer chronischen Krankheit wie Zuckerkrankheit, Herzschwäche, chronischen Bronchitis oder AIDS leiden, sollten geimpft werden.

Die Impfung der Menschen, die in der Pflege, im Krankenhaus oder in Arztpraxen arbeiten, dient in erster Linie dem Schutz der Patienten.

Neu ist die Empfehlung, dass auch Vogelzüchter und Geflügelhalter sich impfen lassen sollen: Der Impfstoff schützt zwar nicht vor der Vogelgrippe, er verhindert aber eine Doppelinfektion mit dem Vogelgrippevirus und dem menschlichen Grippevirus. Eine solche Doppelinfektion könnte einmal der Ausgangspunkt einer weltweiten Vogelgrippe-Epidemie (einer sog. Pandemie) werden.

Der Grippeimpfstoff ist gut verträglich: Schwellung, Schmerzen und eine Rötung an der Stelle der Injektion kommen vor. Kopfschmerzen, Fieber und Gliederschmerzen sind schon seltener. Alle diese Erscheinungen klingen in der Regel nach einem bis drei Tagen folgenlos wieder ab.

Gegenanzeigen für eine Grippeimpfung sind eine Allergie gegen Hühnereiweiß oder ein fieberhafter Infekt.

Die Impfung gegen Grippe soll die Sterblichkeit älterer Menschen an grippebedingter Lungenentzündung um 50 % senken, so lauten die Ergebnisse früherer Studien.

Der „Healthy-User-Effect“

Dies ist wahrscheinlich maßlos übertrieben, sagt jetzt eine Studie der Universität von Alberta in Edmonton (Kanada). Die Forscher verglichen 352 geimpfte mit 352 Patienten ohne Impfung, die in sechs Krankenhäuser der Region mit einer Lungenentzündung eingeliefert wurden. Und tatsächlich: Geimpfte Patienten wiesen eine um 50 % verminderte Sterblichkeit auf.

Das Dumme war nur: Die Mediziner hatten ihre Untersuchung auf einen Zeitraum außerhalb der Grippesaison gelegt – die Grippeimpfung sollte eigentlich gar keinen Einfluss auf die Sterblichkeit haben.

Dieser Vorteil schmolz außerdem auf 19 % zusammen, wenn man Paare von Geimpften und Nichtgeimpften verglich, die sich auch hinsichtlich Einkommen, Sozialstatus und Schulabschluss glichen. (Dieser Unterschied war nicht mehr „signifikant“, er könnte auch zufällig entstanden sein.)

Die Untersucher schlussfolgern, der Effekt der Grippeimpfung werde deutlich überschätzt. Der sog. „Healthy-User-Effekt“ habe die Ergebnisse verfälscht. Der „Healthy-User-Effekt“ entsteht dadurch, dass besonders die Menschen an Schutzimpfungen und anderen vorbeugenden Maßnahmen teilnehmen, die auch sonst gesünder leben.

Händewaschen nicht vergessen!

Die kanadischen Mediziner raten aber nicht von der Grippeimpfung ab. Bloß sollten ältere Menschen nicht auf einen 100 %-igen Schutz vertrauen, sondern auch an andere Schutzmaßnahmen während einer Grippewelle denken: Händewaschen etwa oder das Vermeiden von Menschenansammlungen.

Quellen

Zusammenfassung der Studie auf Englisch, American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine Vol 178. pp. 527-533, (2008)

EurekAlert: Flu shot does not reduce risk of death

Zusammenfassung der Studie im Deutschen Ärzteblatt, Links zu anderen Beobachtungsstudien

Merkblatt des Robert Koch-Instituts zur Virusgrippe mit Empfehlungen der STIKO zur Grippeimpfung

Bild: seedo auf pixelio.de

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