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Posts Tagged ‘Weblink der Woche’

DermIS.net ist ein umfangreicher Bildatlas zu allen Hautkrankheiten. Die Website DermIS entstand durch eine Kooperation der Sozialmedizin an der Uni Heidelberg und der Uni-Hautklinik Erlangen.

Hier gibt es Bilder und Informationen zu wirklich (fast) allen Hauterkrankungen. Schauen Sie sich die Bilder dort an, und wenn Sie möchten: Versuchen Sie eine Diagnose Ihrer Hauterkrankung oder der Ihrer Freundin.

Aber, bitte, versteifen Sie sich nicht darauf. Klicken Sie auch mal auf den Punkt „Differentialdiagnosen“. Differentialdiagnosen, das sind die Diagnosen, die auch noch in Frage kommen.

Also nicht einfach ein Bild mit roten Flecken ansehen und dann sagen: „Das habe ich!“. Auch mal nachsehen, was es sonst noch sein könnte. Und wenn Sie dann unsicher geworden sind, dann suchen Sie bitte Iheren Hausarzt auf.

Quellen

DermIS – Dermatology Information System – auf Deutsch

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Rheuma-online.de ist eine recht informative Seite über alle rheumatischen Erkrankungen, die Seite richtet sich in erster Linie an Rheumapatienten. Ich schätze besonders das Rheumalexikon.

Gerade heute, nachdem ich beschlossen hatte, Rheuma-online zum Webtipp der Woche zu machen, sehe ich auf der ersten Seite eine Mitteilung, die mich etwas stutzig macht. Da ist die Rede von „einer sehr raschen und anhaltenden Verbesserung von patientennahen outcomes“ durch ein neues Rheumamedikament. Dies ist eigentlich eine Sprache, die kein Arzt und kein Patient wählt, in der Pharmawerbung aber sehr geläufig ist. In dem Artikel ist auch nur von der guten Wirkung die Rede, Nebenwirkungen werden nicht erwähnt. Es wäre wirklich schade, wenn diese von mir seit Jahren geschätzte Seite der Pharmawerbung vollständig verfallen wäre.

Trotzdem: Es finden sich hier immer noch jede Menge gute und vor allem auch gut lesbare Inhalte für alle Patienten mit rheumatischen Erkrankungen.

Quelle

Rheuma-online.de

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Der Krebsinformationsdienst ist ein Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Hier finden Patienten und Angehörige Informationen über alle Krebserkrankungen, verständlich erklärt und wissenschaftlich fundiert. Und wer noch Fragen hat, kann kostenlos anrufen: 0800 – 420 30 40, das Telefon ist jeden Tag von 8 bis 20 Uhr besetzt.

Quelle

Krebsinformationsdienst.de

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Informationen über Gesundheit und Krankheit gibt es im Internet an jeder Ecke zu finden. Aber wem kann man trauen?

Ich werde ab jetzt jede Woche eine Seite vorstellen, auf der medizinische Laien vertrauenswürdige medizinische Informationen (kostenlos) erhalten können.

Es gibt eine ganze Menge guter medizinischer Information im Netz, aber es gibt mehr Seiten, die schlicht und simpel irreführen. Manchmal sind es einfach nur Anhänger einer Sekte, die im Internet schreiben – da geht es mehr um Glauben als um wissenschaftlich haltbare Beweise. Oft wird in offener oder versteckter Form Werbung für ein teures, aber wirkungsloses Produkt gemacht oder es soll eine zweilichtige Behandlungsmethode an den Mann oder die Frau gebracht werden.

Gesundheitsinformation.de


Gesundheitsinformation.de ist eine vertrauenswürdige Seite mit nützlichen und wissenschaftlich geprüften Informationen.

Gesundheitsinformation.de wird betreut vom IQWIG, dem „Institut für Qulität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen“. Die Gründung und Finanzierung dieses Instituts ist im Gesetz über die Gesundheitsreform festgelegt. Das IQWIG arbeit unabhängig, die Finanzierung erfolgt letzlich aus den Mitgliedsbeiträgen der gesetzlich krankenversicherten Deutschen.

IQWIG – das „Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen“ – errang internationale Anerkennung

Die wichtigste Aufgabe des IQWIG ist die Bewertung der medizinischen Behandlungsverfahren: Welche sind nützlich, welche überflüssig oder gar gefährlich? Unter seinem Leiter, dem Internisten Professor Dr. Peter T. Sawicki errang das Institut internationalen Ruf und steht mittlerweile seinem Vorbild, dem britischen „NICE“ kaum mehr nach.

Professor Sawicki, der früher einmal Mitherausgeber des pharmakritischen „Arzneitelegramms“ war, tritt dafür ein, dass alle zugelassenen Medikamente noch einmal unabhängig von der Pharmaindustrie – am besten im europäischen Maßstab – wissenschaftlich untersucht werden. Wie groß ist der Nutzen und wie groß sind die Gefahren der eingesetzten Medikamente? – das sind die Fragestellungen solcher Forschung.

Umfangreiche Angebote

Mittlerweile hat die Seite Gesundheitsinformation.de ein ansprechendes Angebot, das sie mit einer übersichtlichen Navigation aufbereitet hat – von A wie Atemwege bis Z wie Zähne. Am Ende jeden Artikels finden sie die Quellen, auf die sich die Empfehlungen der Autoren stützen. Dies ist ein sehr wichtiger Prüfstein, den sie auch bei anderen medizinischen Inhalten im Web anwenden sollten: Verrät die Autorin oder der Autor, wie er oder sie zu seinen oder ihren Erkenntnissen gekommen ist?

HON-Siegel bürgt für Mindestqualität

Dies ist auch ein wichtiger Prüfpunkt, um das Siegel der „Health on the Net Foundation“ (HON) zu erlangen. Sie können dieses Siegel auch auf meiner Seite hier gleich rechts erkennen, sie sehen es auf Gesundheitsinformation. de und sie sollten es auf allen Seiten suchen, auf denen Sie sich über medizinische Inhalte informieren.

Natürlich kann die HON-Foundation nicht jeden einzelnen Satz auf Richtigkeit überprüfen. Aber die Einhaltung gewisser Mindestandards wird durch das Siegel angezeigt: Die Qualifikation des Verfassers, die Angaben von Quellen für die aufgestellten Behauptungen und die Aufdeckung der Finanzierung etwa.

Aus dem winterlichen Ditzum grüße ich alle meine Leser und wünsche ihnen ein gesundes neues Jahr 2010 !

Quellen

Gesundheitsinformation.de

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

Deutsches Ärzteblatt online vom 30.11.2009: „„Spiegel“: Koalition will Sawicki ablösen“

Stiftung „Health on the Net“: „Qualität und Vertrauenswürdigkeit von medizinischen und gesundheitsbezogenen Informationen im Internet“

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